Lebendig, anregend und temperamentvoll – Espresso steht für italienisches Lebensgefühl und Freude am Genuss.

Aber was macht "den kleinen Schwarzen" wirklich zum original italienischen Espresso? Alles was Sie brauchen, sind die 4M’s: die "goldenen Regeln", mit denen Sie perfekten Espressogenuss im Handumdrehen auch zu Hause genießen können.
Barista Giovanni Coialbu, der exklusiv für Cellini in Genua hinter dem Tresen steht, verrät sie Ihnen.
Die Mischung
Eines der qualitativen Merkmale des Espresso ist das harmonische Zusammenspiel von Säure und Bitterkeit. Zu einem ausgezeichneten Espresso gehören aber auch ein volles Aroma und ein voller Körper. Um dies zu erreichen ist eine einzige Kaffeesorte nicht ausreichend, sondern eine Mischung verschiedener Sorten erforderlich. Von zentraler Bedeutung sind dabei zwei Kaffeearten: Arabica, welcher ausschließlich in höheren Lagen angebaut wird und qualitativ besonders hochwertig ist, sowie Robusta, der aus dem Tiefland stammt. Alle unsere Caffè-Kompositionen haben einen besonders hohen Arabica-Anteil und zeichnen sich demzufolge durch ein delikates Aroma und weniger Koffein aus.
Die Mahlung
Die Mahlung ist ein entscheidender Faktor für den perfekten Espressogenuss. Dieser Prozess setzt die Inhaltsstoffe der Kaffeebohne frei, so dass das Aroma in Verbindung mit dem heißen Wasser ausgelöst wird und zur vollen Entfaltung kommen kann. Unsere gemahlenen Mischungen zeichnen sich bereits durch ihre optimale Körnung aus. Verwenden Sie hingegen einen Kaffeevollautomaten oder eine Espressomaschine sollte ein feiner bis mittlerer Mahlgrad gewählt werden. Für eine Tasse mit rund 30 ml Espresso benötigt man in etwa 7 g gemahlenes Espressopulver.
Die Maschine
Die Espressomaschine ist das Kernstück der Espressozubereitung. Sie sollte das Wasser auf eine Temperatur von 88 bis 92 Grad Celsius erhitzen und über einen Extraktionsdruck von 8-10 bar verfügen; denn nur so können sich die überaus feinen Aroma- und Geschmackskomponenten voll entfalten. Auf diese Weise kann sich die Crema erst richtig entwickeln. Die Crema soll eine goldbraune Färbung aufweisen. Ihre feste Konsistenz bildet eine geschlossene Decke, die auch nach dem Umrühren erhalten bleibt und sich wieder schließt. Natürlich kann man guten Espresso auch Zuhause ohne eine professionelle Maschine zubereiten. In Italien verwendet man traditionell eine Caffettiera. Mit dem kleinen, massiven Zubereiter aus Metall kann man im Handumdrehen köstlichen Espresso auf jeder Herdplatte zubereiten.
Der Mensch
Ohne eine ausgezeichnete Mischung und eine gute Ausrüstung lässt sich sicher kein perfekter Espresso servieren. Um jedoch eine gute Qualität in die Tasse zu bekommen, ist ein wesentlicher Beitrag in der gewissenhaften Anwendung der zuvor beschriebenen Vorgehensweise zu sehen.